Mehr Biodiversität für die Auwälder entlang der Donau
Landtagsabgeordnete Schorer-Dremel und Enghuber bringen neues Forschungsprojekt auf den Weg
03.02.2021, 21:18 Uhr
Bereits im Jahr 2019 besuchten die Landtagsabgeordneten Schorer-Dremel und Enghuber das Aueninstitut in Neuburg (v.l. MdL Enghuber, Prof. Bernd Cyffka, MdL Schorer-Dremel)Unter der Federführung des in Neuburg ansässigen Aueninstituts sollen im Rahmen des neuen Projekts die Trockenstandorte und Hochstaudenfluren entlang der Donau und ausgewählter Nebenflüsse untersucht werden. Vorgesehen sind Erfassungen der Pflanzen und ausgewählter Insektengruppen sowie eine Bewertung ihres Isolationsgrades. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen später als Grundlage für die Wiederherstellung und Ausweitung des Biotopverbunds im Offenland der Auen dienen.
„Durch das neue Biodiversitäts-Projekt wird auch die Forschungsarbeit am Neuburger Aueninstitut gestärkt“, freut sich Neuburgs Landtagsabgeordneter Matthias Enghuber.
Das Aueninstitut ist ein Forschungszentrum, welches durch eine Kooperation zwischen dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen und der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt entstanden ist. Bereits 2019 hatten die beiden Landtagsabgeordneten Enghuber und Schorer-Dremel das Neuburger Aueninstitut besucht und gemeinsam mit Professor Bernd Cyffka, dem Direktor der Forschungseinrichtung, über mögliche Projekte zur Stärkung der Donau-Auwälder gesprochen.
„Die Auwälder entlang der Donau sind Heimat für eine herausragend hohe Zahl an Tier- und Pflanzenarten und daher besonders schützenswert“, erklärt Schorer-Dremel. „Wir hoffen mit dem initiierten Projekt die Biodiversität in den Donau-Auwäldern langfristig zu stärken und die Grundlage für eine bessere Vernetzung und Ausbreitung des Biotopverbunds entlang der Donau-Auen zu schaffen.“